GEO-TAG DER ARTENVIELFALT 2014

Von den dunklen Wolken an diesem Samstag haben sich viele interessierte Feldforscher nicht abhalten lassen, die Vielfalt vor unserer Haustür zu entdecken.

Nach dem Motto „Der frühe Vogel sieht die Art“ begann die erste Artenaufnahme schon um 6 Uhr morgens bei der Vogelstimmenexkursion. Gehört wurden unter anderem Arten wie der Zaunkönig oder das Rotkehlchen.

Das Wetter hielt sich, und weitere spannende Exkursionen folgten. Zu bestaunen gab es Vieles, und die Experten zeigten einem die Lebensräume vieler Arten. Mit ihrer Hilfe gelang auch der Blick auf gut versteckte Arten.

Zur Erkundung des Lebensraums Teich wurde fleißig gekeschert. So konnten seine vielen Bewohner erkundet werden, unter ihnen auch der Gelbrandkäfer aus der Familie der Schwimmkäfer.

Experten teilen ihr Wissen über gut bekannte Arten.

Die Besucherinnen und Besucher konnten von den Experten viel lernen – und im Zweifel half die Bestimmungsliteratur bei den „unbekannten“ Arten weiter.

Diese Bestimmungsliteratur war an diesem Tag ein besonders wichtiger Begleiter. Eine Art zu entdecken war der leichtere Teil der Übung. Schwerer war anschließend die richtige Zuordnung zur passenden Familie und Gattung.

Blieben dann noch Fragen offen, halfen die Experten der vielen mitwirkenden Institutionen weiter, die mit zahlreichen Ständen vertreten waren.

Auch anschauliches Vergleichsmaterial unterstützte die Ratsuchenden bei ihrer Artenbestimmung.

Die Studenten der Bergischen Universität Wuppertal hatten sogar große informative Poster ausgearbeitet, die einige Arten vorstellten.

Rund um unsere Vielfalt gab es viel zu lernen.

Auch Exhaustoren konnten dieses Jahr wieder selbst gebastelt werden, um dem Krabbelgetier hinterher zu kommen.

Wer etwas über das Bienenvolk erfahren wollte, war am Bienenhaus bei den Imkern genau an der richtigen Stelle.

Es wurden fleißig Arten gesucht und bestimmt, um die Artenliste dann beim Artenpegel abzugeben.

Am Artenpegel wurde auch noch fachmännisch die ein oder andere Art nachbestimmt, um den Artenpegel mit möglichst vielen verschiedenen Arten zu füllen.

Stündlich wurde der Artenpegel aktualisiert, und erste Erfolge waren nach den zahlreichen Exkursionen schnell sichtbar.

Bis spät in die Nacht waren Experten und Feldforscher aktiv und haben sogar die Nachtfalter beim Leuchtzelt aufgenommen.

Was für ein artenreicher Tag: Bestimmt werden konnten 283 Pflanzen- und 152 Tierarten, insgesamt also 435 verschiedene Arten.

Vielen herzlichen Dank an alle Mitwirkenden und Feldforscher, die diesen Tag zu etwas Besonderem gemacht haben.

>> hier gibt es die Artenliste

 

Fotos:

Albert Preisfeld - Digitalstudio AyjayArt

und Stella M. Nischik

 

 

 

AKTUELLE TERMINE

Dezember 2018

Barbarafeier: Tombola und gemütliches Beisammensein

Freitag, 21.12.2018, 19.00 Uhr - 21.00 Uhr

>> mehr ...