Ob eine Schule erst mit einzelnen BNE-Aktivitäten beginnen möchte oder BNE bereits einen hohen Stellenwert im Schulleben besitzt, spielt keine Rolle: Jede Schule in NRW kann mit ihren Schüler:innen am Landesprogramm „Schule der Zukunft“ teilnehmen.
Alle angemeldeten Schulen werden begleitet, BNE-Schulentwicklungsprozesse zu initiieren und zu implementieren. Darüber hinaus ergeben sich für die Arbeit an der Schule interessante Partnerschaften mit anderen Bildungsakteur:innen aus dem Bereich BNE bis hin zu einem Netzwerk, das sich bei der BNE-Arbeit gegenseitig unterstützt. Das führt zu vielen weiteren Anregungen für BNE-Lernprozesse in der Schule.
Alle interessierten Schulen können sich jederzeit auf sdz.nrw anmelden. Sowohl die Lehrkräfte als auch die Schüler:innen der teilnehmenden Schulen können die Angebote kostenfrei nutzen. In einem zweijährigen Rhythmus erhalten die Schulen die Möglichkeit, sich für ihre BNE- Bildungsaktivitäten auszeichnen zu lassen. Die Auszeichnung ist in drei unterschiedlichen Stufen möglich. Die Stufe der Auszeichnung hängt davon ab, in welchem Umfang BNE in die schulischen Prozesse implementiert wurde.
- Stufe 1: BNE in Unterrichtsentwicklung
- Stufe 2: BNE in Schulentwicklung
- Stufe 3: Schule auf dem Weg zu einer nachhaltigen Einrichtung
Das Landesprogramm und seine Inhalte orientieren sich an der Zielsetzung der „Leitlinie Bildung für nachhaltige Entwicklung“ des Schulministeriums NRW. Die 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals bzw. SDGs) der Vereinten Nationen liefern dabei Impulse für die einzelnen Prozesse der schulischen BNE-Bildungsaktivitäten. Neben der regionalen berücksichtigen sie auch die globale Perspektive.
Ziele des Landesprogramms
Das Landesprogramm „Schule der Zukunft“ verfolgt vor allem diese Ziele:
- Unterstützung
- von Schulen, die erste Schritte im Bereich BNE gehen möchten.
- von Schulen, die ihre Schulentwicklung an BNE orientieren wollen.
- von Schulen auf dem Weg hin zu einer nachhaltigen Einrichtung.
- Stärkung
- der Lehrkompetenzen im Bereich BNE.
- der Kompetenzen aller am Schulleben Beteiligten im Bereich „nachhaltige Entwicklung“.
- von BNE-Partnerschaften und BNE-Netzwerken.
- der Bekanntheit der 17 SDGs und der eigenen Verantwortung als Weltbürger:in für eine global gerechte und gute Zukunft aller.
- Wertschätzung und Sichtbarmachen gelungener BNE-Aktivitäten und BNE-Entwicklungen in den Schulen.
„Schule der Zukunft“ an der Station Natur und Umwelt
Die Station Natur und Umwelt (StNU) steht als BNE-Regionalzentrum allen Schulen sowie weiteren am Landesprogramm „Schule der Zukunft“ interessierten Institutionen und Personen als Ansprechpartner zur Verfügung. Sie berät bei Fragen zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), unterstützt Schulen bei der Planung, Umsetzung und Weiterentwicklung von BNE-Projekten und begleitet sie auf ihrem Weg im Landesprogramm.
Darüber hinaus bietet die StNU im Rahmen des Landesprogramm stattfindende Projekte, Workshops und Fortbildungen an. Durch Beratungsangebote und Vernetzungsmöglichkeiten unterstützt die StNU, Schulen bei der nachhaltigen Verankerung von BNE im Unterricht und Schulleben.
Im Rahmen des Landesprogramms können die Räumlichkeiten, Materialien und ausgewählte Bildungsangebote der Station Natur und Umwelt kostenfrei genutzt werden. Zudem unterstützt die StNU, Schulen bei der Dokumentation ihrer Aktivitäten sowie bei Fragen rund um die Auszeichnung im Landesprogramm „Schule der Zukunft“.
Kontakt für das Landesprogramm Schule der Zukunft an der StNU:
Fabian Reinke
0202 4086152
reinke@stnu.de