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GIFTPFLANZEN

Eine Frage der Dosis

„Allein die Dosis macht das Gift“, wusste schon der mittelalterliche Arzt Paracelcus. Deswegen sind die Übergänge von Heilpflanzen zu Giftpflanzen fließend. Einige heimische Pflanzen, wie etwa Eibe, Fingerhut, Maiglöckchen und Herbstzeitlose enthalten sehr gefährliche Giftstoffe. Dies soll Fressfeinde, zu denen auch die Menschen gehören, davon abhalten, sie zu verzehren. Nur Tiere, die durch den Verzehr zur Arterhaltung der Pflanze beitragen, können sie gefahrlos verzehren. In geringer Dosis können die Inhaltsstoffe heilsame Wirkung zeigen: So wird etwa der Inhaltsstoff vom Fingerhut gegen Herzschwäche eingesetzt.

Pflanzen, Früchte und Samen die man nicht genau kennt, sollte man nie in den Mund nehmen.